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Zwischenbilanz für heute erwartet: DUH verklagt 40 Städte

Im zurückliegenden Jahr 2019 haben insgesamt 25 deutsche Städte den EU-Grenzwert für Stickstoffoxid überschritten. Für den ADAC ist die Sache hingegen klar: es soll keine weiteren Fahrverbote geben.

Die Organisation Deutsche Umwelthilfe (DUH) legt heute ihre Zwischenbilanz zu 40 Gerichtsverfahren vor. Die von der DUH eingereichten Klagen sollen sicherstellen, dass in den verklagten Kommunen eine bessere Luftqualität hergestellt wird. Gegenwind kommt unter anderem von ADAC-Verkehrspräsident Hillebrand: “Der Verkehrsrückgang durch Corona hat dazu beigetragen, die Luftqualität zu verbessern. Es wird jetzt vor allem wichtig sein, die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln wieder anzukurbeln und den positiven Trend beim Radverkehr zu verstetigen.“ Weitere Fahrverbote seien dem deutschen Verbraucher nicht mehr logisch zu vermitteln, so Hillebrand weiter. Man habe mit Maßnahmen wie die Modernisierung der Busflotten auf saubere Antriebe, Softwareupdates bei Abgasregelungen und umweltschonendere KFZ ein richtiges Signal und die zukünftige Stoßrichtung vorgegeben, an welcher man nun auch konsequent festhalten müsse. Die Nachrüstungen werden allerdings selten genutzt und es kommt weiterhin zu zahlreichen Überschreitungen der Grenzwerte in vielen Städten.
Man darf also auf die für heute ausstehende Zwischenbilanz der DUH gespannt sein, welche wir Euch morgen auf unseren geläufigen Kanälen mitteilen werden.