Die dänische Umweltzonen "Miljøzonen"

Sauberere Luft für die Bürger in den Städten Dänemarks. Das ist das Ziel der Umweltzonen (Miljøzonen) in den vier größten Ballungszentren des Landes.
Durch den EcoSticker werden zumeist nur die Emissionen von Feinstaub reduziert, weniger die von Stickoxiden (NOx) und anderen Schadstoffen, welche vermutlich aber in den kommenden Jahren mehr und mehr von den Umweltbehörden berücksichtigt werden müssen.

Vier Umweltzonen in Dänemark in den vier größten Städten des Landes

LKWs und Busse – speziell die der EURO-Norm 3, die die Umwelt am meisten belasten, müssen entweder mit einem Partikelfilter ausgerüstet sein, damit sie weniger Feinstaub in die Luft abgeben oder diese bekommen keine Zufahrt mehr in die entsprechenden Umweltzonen der Städte. EURO 1 und EURO 2 Diesel-Fahrzeuge – sofern es sich um LKW und Busse handelt - bleiben ganz draußen.

Aus diesem Grunde hatte das dänische Umweltministerium im Jahre 2006 eine Änderung des "Gesetzes zum Umweltschutz " beschlossen, das nunmehr den Kommunen Kopenhagen/Frederiksberg, Aalborg, Aarhus und Odense gestattet, Umweltzonen einzurichten und deren Grenzen zu bestimmen.
Die in die Umweltzonen einfahrenden Fahrzeuge der besonders emissionsschädlichen LKW und Busse benötigen einen grünen EcoSticker bzw. es muss bei EURO 3 Fahrzeugen in jedem Falle ein Partikelfilter vorhanden sein. Kann dies nicht erfüllt werden, kann evtl. eine befristete Ausnahmegenehmigung (roter Ecosticker) erteilt werden.

Am 01.11.2011 (nach über 3 Jahren Plakettenpflicht für den inländischen Verkehr) wurde dann auch der gesamte ausländische LKW- und Busverkehr verpflichtet, nur noch mit einer Plakette die Umweltzonen befahren zu dürfen.
Mit der Einrichtung von bisher vier Umweltzonen in den größten Städten Dänemarks wurden damit seit dem Jahre 2009 mittel- und langfristig die Emissionen und Luftschadstoffe reduziert, neue und energieeffiziente Fahrzeuge gefördert sowie alte und verschmutzende Fahrzeuge nach und nach vom Verkehr ausgeschlossen.